Routen
Naturschätze der Warta-Mündung
0:48 h
4.8 km

Der Wanderweg basiert auf den wertvollsten Naturvorzügen und bedarf eines mehrfachen Standortwechsels per Auto zwischen den ausgewählten Attraktionen. Die Besichtigungszeit beträgt insgesamt ca. 8-10 Stunden. Man kann die Strecke auch in zwei Etappen teilen: eine nördliche und eine südliche (in Relation zur Warta). Während der Besichtigung empfiehlt es sich einen Blick in Kapitel 1.6 (siehe S. 74) zu werfen, in dem der Naturwert der vorgefundenen Schutzmaßnahmen und die einzelnen Naturpfade beschrieben wurden.

Die Strecke beginnt vor dem Forsthaus Nowiny. Die Anfahrt erfolgt über einen Schotterweg, der etwa 100 m östlich von Motylewo von der Straße Nr. 132, zwischen Witnica und Bogdaniec, nach Norden abbiegt. An der Abfahrt von der Hauptstraße befindet sich ein gut sichtbares, rotes Schild, das über die Grenze zum Natura 2000-Gebiet informiert. Unweit des Forsthauses, das 500 m von der Straße Nr. 132 entfernt steht, befindet sich ein nicht großer Parkplatz. Von dort sind es nur noch wenige hundert Meter bis zum Reservat. Das Auto auf dem Parkplatz lassend, begibt man sich weiter geradeaus auf dem Schotterweg. Nach einigen Metern muss man in den ersten, klar sichtbaren Weg rechts abbiegen, der bergauf führt und sich oben gabelt. Dem Hauptweg im leichten Bogen nach links folgend, erreicht man die Informationstafel des Reservats Bogdanieckie Grądy (früher Bogdaniec II). Hinter der Tafel ist ein auf dem Hügelkamm verlaufender Weg sichtbar. Ein Spaziergang ebendort erlaubt es die äußerst malerische Geländeform mit Hohlwegen sowie steilen Hängen mit prachtvollen Eichenbäumen zu sehen. Die Wanderung dauert 1-2 Stunden, die Rückkehr erfolgt auf dem selben Weg.

Der nächste Ausflugspunkt ist der Besuch des Reservats Las Morenowy (früher Bogdaniec I). Da es in Nachbarschaft liegt, kann man sein Auto auf dem selben Parkplatz stehen lassen und sich auf dem Schotterweg in Richtung der Straße Nr. 132 begeben. Einige Meter vor der Kreuzung ist rechts ein Weg sichtbar. Entlang des Weges sind auf den Bäumen Wegmarkierungen eines Pferdeweges sichtbar. Ihm folgend erreicht man nach etwa 500 m erneut den Rand eines Landrückens, von wo aus sich eine malerische Aussicht über den Buchen- und Eichenaltbaumbestand erstreckt. Auf diesemWeg kann man den Spaziergang bis zur Reservatsgrenze fortsetzen. Die Wanderzeit beträgt in etwa 1–1,5 Stunden. 

Der nächste Ausflugspunkt ist der Naturpfad Olszynki. Auf der Straße Nr. 132 fährt man bis nach Kamień Mały und biegt hinter der Tankstelle links in den gepflasterten Weg ab. Anschließend passiert man den Bahnübergang und fährt geradeaus über die unebene, aber für PWK befahrbare Straße zum 2 km entfernten Parkplatz am Aussichtsturm. Von dort aus muss man etwa 900 m in Richtung Kamień Mały zurückgehen. An der Holzbrücke über den straßennahen Kanal beginnt der Steg des Naturpfades, der zum Sumpfwald führt. Die drei Stege mit einer Gesamtlänge von 1,5 km und dem sog. Haus am Wasser führen den Touristen zu den Habitaten im Sumpfgebiet, die von großer Schönheit sind. Das Gebiet lässt sich nicht unter anderen Umständen trockenen Fußes durchqueren. Der Pfad hat die Form einer 3 km langen Schleife und die Rückkehr zum Parkplatz erfolgt auf einem anderen Weg. Entlang der ganzen Strecke stehen Edukationstafeln, die den Touristen mit der Eigentümlichkeit der Lebensräume und den Naturereignissen ringsherum vertraut macht. Die Wanderzeit beträgt ca. 1,5-2 Stunden.

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Der nächste Programmpunkt ist der Besuch des Naturpfads Ptasim Szlakiem. Von Kamień Mały aus fährt man über Kostrzyn nach Słońsk, oder nutzt in der Umgebung von Witnica die Fähre über die Warta. Am Hauptkreisverkehr im Zentrum von Słońsk zeigen Wegweiser den Weg zum erwähnten Naturpfad. Sie führen über Przyborów zum Betonplattenweg (daher der populäre Name Betonka) und weiter zu einer großen, sechseckigen Überdachung und einem Parkplatz. Von dort aus bricht man zu einem 2,5 km langen Spaziergang auf und kommt dabei an den wertvollsten Lebensräumen des Nationalparks „Ujście Warty“ vorbei: den Überschwemmungswiesen mit niedriger, grasartiger Pflanzenwelt. Entlang des Naturpfads stehen Informationstafeln, eine Aussichtsplattform sowie am Ende der Strecke eine Vogellauerhütte. Die Rückkehr erfolgt auf dem gleichen Weg. Die Wanderzeit beträgt insgesamt etwa 2 Stunden. 

Unweit von Słońsk befindet sich der letzte Ausflugspunkt – die Reservate Dolina Postomii und Lemierzyce. Um zu ihnen zu gelangen, muss man Słońsk auf der Straße nach Głuchowo verlassen. Von der Kirche aus geht es über die Brücke, dann entlang der ul. Poniatowskiego und weiter auf der Hauptstraße geradeaus. Wenn eine scharfe Linkskurve und die Brücke über die Postomia in Sicht kommen, muss man in den rechts zu sehenden Feldweg einbiegen und sein Auto dort parken. Weiter geht es zu Fuß. Nach etwa 200 m erreicht der Weg den Fuß der malerischen, steilen Hänge, auf denen prachtvolle Eichen, Buchen, Hainbuchen und Kiefern wachsen. Die Strecke endet in Lemierzyce und hat eine Gesamtlänge von 5 km. Sie überdeckt sich mit dem thematischen Pfad Szlak Dzięcioła (Spechtpfad), den örtliche Geschichts- und Naturenthusiasten vorbereitet haben. Die Rückkehr erfolgt auf dem gleichen Weg, oder empfohlenerweise auf dem Hochwasserdeich am gegenüberliegenden Ufer der Postomia. Man erreicht ihn nach dem Überqueren der Brücke in Lemierzyce. Die Wanderzeit beträgt etwa 3-4 Stunden.

Während des Aufenthaltes in der Umgebung von Słońsk ist es lohnenswert sich mit dem historischen Reichtum dieses Ortes vertraut zu machen. Die größte Attraktion des Dorfes ist die Kirche von 1522, die ein Relikt des Johanniterordens ist. Słońsk war der Sitz des Herrenmeisters, eines ranghohen Vertreters in der Ordenshierarchie. Aus dem Grund sieht man neben der Kirche die Spuren seiner Residenz (heute die Ruinen einer großen Burg). Am Kirchplatz steht ein Fachwerkhaus, mit einer Ausstellung mit regionalen Andenken.

Nachfolgend lohnt es sich das über 100 Jahre alte Umpumpwerk und die hundertjährige Mühle, die den Titel „lebendiges Freilichtmuseum“ verdienen würde, zu sehen sowie die zwei Lapidarien und das Museum für Martyrologie. Beachtenswert ist auch die Raumanordnung des Dorfes.


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